„Smart Data“ – Projekte des neuen BMWi-Technologieprogramms sind ausgewählt

Pressemeldung der Firma Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat 13 Projekte zur Förderung im Technologieprogramm „Smart Data – Innovationen aus Daten“ ausgewählt. Daran beteiligt sind innovative Unternehmen unterschiedlichster Branchen – über die Hälfte aus dem Mittelstand – sowie zahlreiche Forschungsinstitute. Rund 30 Mio. Euro an Fördermitteln wurden reserviert, wobei das Programm durch Eigenmittel der Projektpartner insgesamt rund 55 Mio. Euro umfasst.

Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie: „Smart Data steht für eine anwendungsnahe Perspektive auf das immense Datenwachstum, die gerade mittelständischen Unternehmen eine attraktive und rechtssichere Verwertung von Massendaten ermöglichen soll. Ich freue mich über die große Resonanz und das Interesse von Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen, an dem Programm mitzuwirken. Big Data-Technologien ermöglichen eine effizientere Wertschöpfung. Die vielfältigen Projektideen zeigen, dass damit neue, zielgruppenspezifischere Produkte und Dienstleistungen möglich werden.“

Das BMWi fördert mit „Smart Data“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte, um den Wachstumsmarkt Big Data für die deutsche Wirtschaft besser zu erschließen. Neben den technologischen Arbeiten werden im Programm insbesondere auch rechtliche und gesellschaftliche Herausforderungen wie Fragen des Datenschutzes und der Akzeptanz adressiert und diskutiert sowie entsprechende Lösungsansätze erarbeitet.

Die nun ausgewählten Projekte werden im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik (GI) am 23. September 2014 in Stuttgart öffentlich vorgestellt. Im Rahmen der „Big Data Days“, die in Kooperation mit der GI und dem Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnologien durchgeführt wurden, hatte das BMWi am 12. November 2013 den Technologiewettbewerb „Smart Data“ gestartet.

Folgende Projektvorschläge wurden für die Förderung des BMWi im Rahmen von „Smart Data“ ausgewählt (Konsortialführer in Klammern):

Industrie:

– PRO-OPT – Big Data Produktionsoptimierung in Smart Ecosystems (DSA Daten- und Systemtechnik GmbH)

– SAKE – Semantische Analyse Komplexer Ereignisse (USU Software AG)

– SIDAP – Skalierbares Integrationskonzept zur Datenaggregation, -analyse, -aufbereitung von großen Datenmengen in der Prozessindustrie (Bayer Technology Services GmbH)

– Smart Data Web – Datenwertschöpfungsketten für industrielle Anwendungen (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI))

Mobilität:

– ExCELL – Echtzeitanalyse und Crowdsourcing für eine selbstorganisierte City-Logistik (FELD M GmbH)

– iTESA – intelligent Traveller Early Situation Awareness (travel-BA.Sys GmbH & Co. KG)

– sd-kama – Smart Data-Katastrophenmanagement (geomer GmbH)

– SD4M – Smart Data for Mobility (]init[ AG für digitale Kommunikation)

Energie:

– SmartEnergyHub – Smart Data-Plattform für das prognose- und marktbasierte Energiemanagement von Infrastrukturbetreibern und Energieverbünden auf Basis von Sensordaten (Fichtner IT Consulting AG)

– SmartRegio – SmartRegionalStrategy – Strategische Analyse heterogener Massendaten im urbanen Umfeld (YellowMap AG)

Gesundheit:

– InnOPlan – Innovative, datengetriebene Effizienz OP-übergreifender Prozesslandschaften (Karl Storz GmbH & Co. KG)

– KDI – Klinische Datenintelligenz (Siemens AG)

– SAHRA – Smart Analysis – Health Research Access (AOK Nordost)

Weitere Informationen zum Technologieprogramm finden Sie hier.



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