Gleicke: KMU-Außenwirtschaftsförderung – mit starken Partnern den Schritt auf die Weltmärkte wagen

Pressemeldung der Firma Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Heute findet im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin unter dem Motto „Chancen nutzen, Grenzen überschreiten, Märkte erschließen“ die deutsche Hauptveranstaltung zur sechsten Europäischen KMU-Woche statt. Über 100 Teilnehmer, insbesondere Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Vertreter von Kammern und Verbänden, aus Wissenschaft und Politik, diskutieren, wie kleine und mittlere Unternehmen internationale Märkte erfolgreich erschließen können.

Die Parlamentarische Staatssekretärin und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, Iris Gleicke: „Schon heute ist der deutsche Mittelstand stark exportorientiert und auf den Weltmärkten beeindruckend erfolgreich. Viele kleine und mittlere Unternehmen haben sich als so genannte ‚Hidden Champions‘ in Nischenmärkten eine herausragende Position erarbeitet. Zudem hängt ein großer Teil unserer Arbeitsplätze davon ab, wie gut KMU in den Welthandel eingebunden sind. Deshalb müssen wir das große Potenzial für KMU auf den Auslandsmärkten ausschöpfen. Wichtig sind dabei kompetente Partner, die den Unternehmen im Inland und vor Ort in den Auslandsmärkten mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Die Europäische Kommission führt die hohe Präsenz deutscher KMU auf internationalen Märkten auch auf die guten Rahmenbedingungen der deutschen Außenwirtschaftsförderung zurück. Seit vielen Jahren sei eine „Reihe von ausgeklügelten handelsunterstützenden Maßnahmen in Kraft“, so das diesjährige „SBA Fact Sheet“ für Deutschland, das die Europäische Kommission am 3. Oktober 2014 veröffentlicht hat. Mit den sogenannten Fact Sheets zum Small Business Act für Europa (SBA), der politischen Leitinitiative der EU zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen, untersucht die Kommission jährlich aktuelle Trends und einzelstaatliche KMU-Politiken. Deutschland hat in diesem Jahr sowohl im Bereich „Internationalisierung von KMU“ als auch in den Bereichen „Fachkräfte und Innovation“ sowie „Umwelt“ besonders gut abgeschnitten.

Der Generaldirektor für Unternehmen und Industrie der EU-Kommission, Daniel Calleja Crespo, der ebenfalls an der Veranstaltung teilnimmt, hierzu: „Unser gemeinsames Ziel ist es, KMU den Weg in neue Märkte zu erleichtern. Die Unterstützung seitens der Europäischen Kommission vervollständigt dabei nationale Initiativen. Unser Enterprise Europe Network mit nahezu 600 Partnern in über 50 Ländern ist einer der kompetenten Partner für KMUs, die in neue Märkte gehen wollen.“

Während der Veranstaltung werden auch die beiden erfolgreichen deutschen Teilnehmer am Europäischen Unternehmensförderpreis geehrt: Das Projekt „Wiesbaden Engagiert“ der Stadt Wiesbaden, das den Wettbewerb in der Kategorie „Verantwortungsvolles und integrationsfreundliches Unternehmertum“ gewann sowie das Projekt „BRENNEREI next generation lab“ der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, das einen hervorragenden zweiten Platz in der Kategorie „Investitionen in Unternehmenskompetenzen“ belegte.

Experten des Netzwerks der deutschen Auslandshandelskammern, der Germany Trade & Invest (GTAI) und des Enterprise Europe Network (EEN) sind ebenfalls auf der Konferenz vertreten. Interessierte KMU können sich bei diesen Institutionen über internationale Geschäftsmöglichkeiten und konkrete Unterstützungsangebote informieren.

Weitere Informationen zur EU-KMU-Woche finden Sie hier und zu den SBA Fact Sheets 2014 hier.



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