Rückgang des Energieverbrauchs auf niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung
Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zum laufenden Jahr ist der Primärenergieverbrauch in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 4,8 % zurückgegangen (v. a. wg. der milden Witterung) und liegt damit um knapp 9 % unter dem Wert des Jahres 2008 auf 13.095 Petajoule (PJ) im Jahr 2014.
Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch ist kräftig auf 11,1 % gegenüber 10,4 % im Vorjahr gestiegen. Besonders stark fiel mit 14 % der Zuwachs des Stroms aus Photovoltaik aus. Der Beitrag der Steinkohle ist wegen des geringeren Einsatzes zur Strom- und Wärmeerzeugung um fast 8 % gesunken. Im Ergebnis sinken damit die CO2-Emissionen nach ersten Abschätzungen gegenüber dem Vorjahr mit gut 5 % noch stärker als der Primärenergieverbrauch.
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