Bauunternehmen verkaufen – lohnt das im Bauboom?
KERN-Unternehmensnachfolge analysiert die wesentlichen Faktoren und ihre Auswirkungen beim Verkauf einer Baufirma
Trotz aller Corona-Kalamitäten – deutschlandweit profitieren Bauunternehmen und Handwerker weiter von der gut laufenden Bau-Konjunktur. Dank vieler Aufträge von Industrie und Gewerbe, der öffentlichen Hand sowie von Häuslebauern stimmen Umsatz und Erträge. Für verkaufswillige Bauunternehmer stimmen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge – solange wesentliche Erfolgsfaktoren nicht außer Acht gelassen werden. Welche das sind und welchen Einfluss sie auf den geplanten Verkauf haben, erläutert unsere KERN-Partnerin vom Standort Hamburg, Nicole Kalonda.
Allen Unkenrufen zum Trotz – noch sind die Zeiten, um eine Baufirma zu verkaufen, gut. Besonders mittelgroße Unternehmen, die schon vor der Pandemie erfolgreich gewirtschaftet haben, erzielen im langjährigen Vergleich immer noch gute Preise. Das ist die eine Seite der Medaille.
„Auf der anderen Seite stellen wir aber auch fest, dass Gerade im Handwerk und Bauwesen eine ungenügende Fokussierung seitens der Käuferseite besteht“, sagt Nicole Kalonda, Expertin für Unternehmensnachfolgen im Mittelstand in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern und fährt fort,“ Beides hat viel mit der aktuell gut laufenden Baukonjunktur zu tun“.
Gute Zeiten – Schlechte Zeiten
Durch die zahlreichen operativen Erfordernisse aktueller Bauprojekte geraten gerade für mittelständische Baufirmen strategische Wachstumsprojekte schnell aus dem Fokus.
Die Baubranche ist jedoch stärker von der Konjunktur als andere Branchen abhängig. Konjunkturrückgänge, steigende Bauzinsen, längere Lieferfristen oder auch nur ein Rückgang des Auftragseingangs verschlechtern die Verkaufsaussichten einer Baufirma – und reduzieren so oftmals die für einen erfolgreichen Verkauf so notwendigen Firmenbewertungen. Deshalb rät Nicole Kalonda, die Zeit jetzt zu nutzen, branchentypische Schwachpunkte hiesiger Baufirmen anzugehen und zu optimieren.
Stärken Sie Ihr Team
Viele mittelständische Bauunternehmen sind komplett auf den Inhaber zugeschnitten. Es fehlt häufig eine zweite Führungsebene, die das Unternehmen auch ohne den Chef in Gang hält.
„Der Aufbau einer zweiten Führungsebene oder die Einstellung eines familienfremden Geschäftsführers ist hier anzuraten.“ empfiehlt Nicole Kalonda.
Neben den Köpfen familiengeführter Baufirmen werden auch die Mitarbeiter älter und vor allem rarer. Der Fachkräftemangel stellt ein wachsendes Problem dar. Viele mittelständische Bauunternehmer wissen deshalb heute nicht mehr, wie sie die Arbeit bewältigen sollen. Hier bietet der Kauf eines kleineren Bauunternehmens die Möglichkeit eingespielte Teams zu übernehmen. Eine solide Mitarbeiterbasis ist ein wesentlicher Schlüsselfaktor für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.
Aber vor allem – Jetzt Anpacken
„Eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge liegt fast ausschließlich an einer guten und frühzeitigen Vorbereitung‘, weiß Nicole Kalonda, ‘denn die Planung einer Firmennachfolge und die strukturierte Suche nach einem Nachfolger sowie ein geordneter Übergabeprozess sind keine Frage von Wochen oder Monaten, sondern von Jahren.“
Welche weiteren Faktoren für die Zukunft Ihres Bauunternehmens wichtig sind und wie Sie Ihren Betrieb optimal für den geplanten Unternehmensverkauf vorbereiten erfahren Sie hier oder kontaktieren uns gern auch direkt telefonisch unter: +49 40 607 79 78-91 oder per E-Mail an: kalonda@kern-unternehmensnachfolge.com
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